Handytarife im Vergleich

Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Handys als Einwohner. Dennoch ist die Nachfrage nach wie vor groß. Die Anbieter reagieren mit einer ebenso großen Zahl verschiedener Handy-Tarife. Welcher nun der günstigste Handytarif ist, lässt sich nur mit einem aufwendigen Handytarif Vergleich ermitteln.

Einen Großteil der Arbeit beim Handy Tarif Vergleich nimmt Ihnen der Preisvergleich für Handytarife ab. Leider ist es nicht möglich, einfach einen der Tarife mit dem Etikett „billigster Handytarif“ zu versehen. Für Viel-SMS-Schreiber kann z. B. ein Tarif günstig sein, der für Viel-Telefonierer ungeeignet ist. Abhängig davon, wie viele SMS Sie schreiben und wie häufig Sie telefonieren, listet der Handytarife Vergleich für Sie günstige Handytarife oben und die teureren unten. Das Etikett „Bester Handytarif“ ist zwar auch dann nicht immer eindeutig zu verteilen. In den meisten Fällen wird aber einer der ersten drei angezeigten Handy Tarife der für Sie beste sein.

Im Folgenden ein kurzer Überblick über die häufigsten Tarifmodelle:

Grundgebühr ohne Inklusivleistung

Diese Tarifart kann man wohl als die ursprüngliche Form eines Handyvertrages bezeichnen. Es gibt eine Grundgebühr, die monatlich zu zahlen ist und dazu kommen die Kosten, die man für geführte Gespräche berechnet bekommt. Es gibt keine Sondervergünstigungen und Inklusivleistungen wie im folgenden Tarif, dafür profitiert man aber von vergleichsweise günstigen Gesprächsgebühren.

Grundgebühr und Inklusivleistung

Hier gibt es auch die monatliche Grundgebühr, in der aber als Entgegenkommen und Anreiz vorher festgelegte Inklusivleistungen enthalten sind. Diese gibt es in der Form von Freiminuten, die man jeden Monat unentgeltlich telefonieren kann oder als Frei-SMS. In letzterem Fall kann man also eine bestimmte Anzahl an Kurzmitteilungen verschicken, ohne dass sie berechnet werden. Aufgrund der Zusatzleistungen sind bei einem solchen Tarif die Gesprächsgebühren meistens teurer als bei der ersten Variante.

Verträge mit Mindestumsatz (Vorteil: keine Grundgebühr)

Den Mindestumsatz muss man immer zahlen, auch wenn man weniger telefoniert. Durch häufiges Telefonieren erreicht man diesen Umsatz aber sowieso und hat bei dem Tarif dann den Vorteil, keine Grundgebühr entrichten zu müssen.

Verträge mit Flatrate

Ein weiteres Angebot sind die Verträge, die mit einer so genannten Flatrate werben. Wer will nicht für einen festen monatlichen Betrag unbegrenzt telefonieren, ohne weitere Zusatzkosten befürchten zu müssen? Bei diesen Angeboten sollte man aber beachten, dass die Flatrate oft nur für Gespräche ins Festnetz oder ins selbe Mobilfunknetz gilt. Wenn man z. B. eine Flatrate von T-Mobile hat, sind nur Gespräche zu D1-Handys und ins Festnetz kostenlos. Telefoniert man dagegen in andere Handynetze, werden diese Telefonate kostenpflichtig und die monatliche Rechnung doch wieder höher.

Verträge mit Festnetznummer

Verschiedene Anbieter werben mit Tarifen, bei denen man neben der Mobilfunknummer auch über eine Festnetznummer erreichbar ist. Das bietet den Vorteil, auch eine Festnetznummer angeben zu können, unter der man i. d. R. deutlich günstiger erreichbar ist. Unter der Festnetznummer ist man allerdings nur zu erreichen, solange man sich in einem vorher festgelegten Umkreis aufhält. Außerhalb dieses Bereiches gilt dann wieder nur die Mobilfunknummer.

Handytarif Student

Viele Handy-Anbieter bieten zudem Vergünstigungen oder spezielle Tarife für Studenten, Schüler und Auszubildende an. Oft gibt es zusätzliche Frei-SMS oder Rabatt auf die monatliche Rechnung.

Diese Tarifangebote gelten für die Kombination Tarif + Handy. Welcher Handytarif günstig ist, wenn Sie kein neues Handy wollen? Entweder ein Tarif mit Barauszahlung anstelle eines Handys oder einer der so genannten Discount-Tarife (ALDI talk, simyo, simply, etc.).

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