Klapphandys

Wer heute ein Mobiltelefon kauft, kann unter verschiedenen Bauformen wählen: Neben den traditionellen Handys in Riegel-Form gibt es Handys mit offenliegendem Display und Tastatur, sogenannte Slider-Handy, bei denen ein Funktionsteil über die Tastatur geschoben wird. Daneben gibt es die äußerst beliebten Klapphandys, die erst nach dem Öffnen Display und Tastatur freigeben. Gerade letztere polarisieren die Handy-Gemeinde. Während so mancher vielleicht unterschwellig das Sprechgerät des Mr. Spock auf dem Raumschiff Enterprise im Gedächtnis haben mag, wenn er sich für den Kauf eines Klapphandys entscheidet, lehnen viele Handy-Nutzer Klapphandys kategorisch ab.

Dabei hat ein Klapphandy durchaus Vorteile. Einmal zugeklappt, ist die Tastatur automatisch vor unbeabsichtigter Betätigung vollständig geschützt, ohne dass der Benutzer eine Tastensperre aktivieren muss. In dem Moment, in dem man die Klappe schließt, wird zudem auch das Display abgeschaltet - und damit vermieden, dass durch versehentliches Aktivieren während des Transports unversehens der Akku leer wird. Zudem ist bei geschlossenem Klapphandy die sensible Technik besser gegen Spritzwasser geschützt. Und natürlich ist die Tastatur hier viel besser vor Verschmutzungen geschützt, und das Display vor dem Zerkratzen, als bei einem völlig offenen Gerät. Nicht zuletzt mag es für viele Käufer eine Rolle spielen, dass man mit einem Klapphandy so etwas wie einen Telefonhörer am Ohr hat. Tatsächlich befindet sich bei Klapphandys das Mikrofon näher am Mund als bei ultrakleinen offenen Geräten, so dass man sich in dezenter Lautstärke mit dem Gesprächspartner unterhalten kann. Besonders häufig werden übrigens neue Samsung Mobiltelefone im Klapphandy-Format entwickelt.

Für Handynutzer, die ihr Telefon mit zu Mountainbiketouren oder mit auf die Baustelle nehmen wollen, eignen sich spezielle Outdoor Handys übrigens noch besser als Klapphandys. Mit diesen Outdoor Handys kann man ausgesprochen unsanft umgehen, ohne dass sie Schaden nehmen. Gewissen Einschränkungen muss man allerdings beim Design hinnehmen. Während Klapphandys meist betont stylish daherkommen, sieht man den meisten Outdoor Handys an, dass bei ihnen eher auf Funktionalität als auf Eleganz geachtet wurde. Wem also ein eingeschränkter Spritzwasser- und Kratzschutz ausreicht, wird sich in der Regel für ein stylisches Klapphandy entscheiden. Die Outdoor Handys bleiben den harten Jungs und Extremsportlern vorbehalten.

Natürlich gibt es weder bei Klapphandys noch bei Outdoor Handys Einschränkungen hinsichtlich der Funktionsvielfalt. Egal, ob man ein ganz simples, Telefonie- und SMS-fähiges Gerät zum günstigen Preis sucht, oder Multimedia-taugliche Telefone mit Kameramodul und MP3-Player - alles ist zu finden. Für die Preise gilt bei Klapphandys wie bei Outdoor Handys das, was auch bei anderen Mobiltelefonen üblich ist. Am teuersten ist ein solches Gerät, wenn man es vertrags- oder kartenfrei zur individuellen Auswahl des Anbieters erwerben will - dann zahlt man eben den tatsächlichen Gerätewert, der bei anspruchsvollen technischen Features durchaus bis zu mehreren Hundert Euro reichen kann. Verbindet man ein Klapphandy mit einem Vertrag, kann man es hingegen für symbolische Preise ab 1 Euro oder sogar kostenlos erhalten.

Das günstigste Angebot für nahezu jedes erhältliche Klapphandy oder Outdoor Handy lässt sich übrigens mit dem Handy-Preisvergleich für Handys mit Vertrag mit nur einem Klick ermitteln.

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