Die Vorteile eines Handys ohne Grundgebühr sind klar: Man zahlt nur für die tatsächlich geführten Telefonate. Telefoniert man wenig und lässt sich hauptsächlich anrufen, ist das Angebot quasi kostenfrei. Ein Handyvertrag ohne Grundgebühr eignet sich vor allem für Wenigtelefonierer. Denn die Minutenpreise für Telefonate sind meist etwas höher als bei Verträgen mit Grundgebühr. Auch SMS, Internetsurfen und Datendienste liegen im Preis meist höher als bei alternativen Verträgen. Wenn Sie allerdings ohnehin meist angerufen werden und es Ihnen primär um die Erreichbarkeit auf dem Handy geht, ist ein Handyvertrag ohne lästige Grundgebühr für Sie genau das richtige!
Der Hauptvorteil von Handys ohne Grundgebühren: es gibt wirklich keine fest anfallenden Kosten. Oft werden aber auch Handyverträge ohne Grundgebühr angeboten, mit dem Hinweis, ein Mindestumsatz werde fällig. Was heißt das für den Kunden? Bei einem Handyvertrag mit Mindestumsatz zahlt er den Mindestumsatz in jedem Fall. Jeden Monat. Auch wenn er einen Monat in Urlaub ist und das Handy zuhause lässt. Trotz Handytarif ohne Grundgebühr entstehen durch den Mindestumsatz also Fixkosten. Egal ob man regelmäßig telefoniert, oder nicht. Deshalb sollten Sie prüfen, ob Sie in der Vergangenheit den Betrag des Mindestumsatzes jeden Monat „vertelefoniert“ haben. Wenn nicht, ist ein Angebot ohne Mindestumsatz besser für Sie geeignet!
Eine weitere Alternative könnte ein Vertrag mit einem Minutenpaket sein. Hierbei kauft der Kunde monatlich pauschal eine Anzahl „abzutelefonierender“ Minuten. Die Pauschale fällt wie eine Grundgebühr monatlich an. Für die gesamte Vertragsdauer. Hierbei gilt, wie bei den Minutenpaketen: Auch wer einen ganzen Monat das Handy in der Schublade liegen lässt oder nur angerufen wird, zahlt! Die pauschal gekauften Minuten können dabei meist ins deutsche Festnetz und netzintern, manchmal aber auch in alle Netze, abtelefoniert werden. Nachteil: Nicht „vertelefonierte“ Minuten verfallen bei den meisten Anbietern am Ende des Monats. Sie können nicht in den kommenden Monat übertragen werden.
Flatrates werben mit dem Slogan „So viel telefonieren, wie Sie wollen: ohne Gebühren!“ Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Bei einer Flatrate zahlt der Kunde eine relativ hohe Grundgebühr, nämlich die Flatrate. Diese kann im Einzelfall monatlich zwischen 19 und 99 Euro liegen. Dafür sind meist alle Telefonate ins deutsche Festnetz und netzintern kostenlos. Je nach Angebot auch SMS und weitere Services. Egal ist dabei, wie häufig man diese nutzt. Es gibt auch ganz umfangreiche Flatrates, bei denen nahezu alles kostenfrei ist: Telefonieren, SMS, MMS, Datendienste, Internetsurfen. Diese Flatrates sind besonders für wirkliche Vieltelefonierer geeignet, die auch Internet und Datendienste nutzen. Eher etwas für Geschäftkunden also. Besonders die Preise der netzinternen Flatrates richten sich übrigens meist nach der Anzahl der Kunden des jeweiligen Netzbetreibers. Daher sind die entsprechenden D1-Tarife meist am teuersten, da man hier potenziell mit den meisten Leuten netzintern kostenlos telefonieren kann.
Es gibt also nicht den einen günstigen Handytarif für jeden. Aber wenn Sie eher wenig und kurz telefonieren, sind Handyverträge ohne Grundgebühr für Sie interessant. Sind Sie ohnehin meist im Büro oder zuhause und können dort ein Festnetztelefon für Anrufe nutzen? Dann sind für Sie Handytarife ohne Grundgebühr, z. B. mit einem kostenlosen Nokia Handy ohne Grundgebühr ideal: Sie sind unterwegs mobil telefonisch erreichbar, bezahlen aber trotz stets verfügbarem Handy keine Grundgebühr.